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Techno, Electro oder Trance – so bekommst du den Durchblick

Sind die Begriffe Dubstep, Hardstyle oder Trance in etwa so verständlich wie Chinesisch? Dann kommt hier unser kleiner Guide für die beliebtesten Stile der elektronischen Musik. Los geht’s!

Techno: Dieses Genre ist der Ursprung fast aller elektronischer Tanzmusik und hat seine Wurzeln im Detroit der 80er Jahre. Die ursprüngliche Techno-Musik war relativ schnörkellos und straight und hatte meist einen 4/4-Takt als Grundlage. Die deutsche Technoszene wurde in ihren Anfangszeiten vor allem vom DJ Sven Väth geprägt.

Trance: Die Trance-Szene entstand in den 90er Jahren als eine Abspaltung von der härteren Techno-Szene. Anders als Techno klingt Trance harmonischer und melodischer. Durch die Vermischung mit anderen Musikgenres hat auch die Trance-Bewegung eigene Unterarten ausgebildet. Eines der wohl bekanntesten Trance-Stücke ist Children des DJs Robert Miles.

Electro: Auch das Musikgenre Electro nahm seinen Anfang in den 80er Jahren, als die elektronisch produzierte Musik Einzug in verschiedene Musikstile hielt. Electro-Musik wird mit Synthesizern ausschließlich elektronisch am Computer produziert. Der wohl bekannteste Vertreter des Electro aus Deutschland ist die Gruppe Kraftwerk.

Dubstep: Die Dubstep-Bewegung stammt aus der britischen Hauptstadt London und ist eine Weiterentwicklung der Musikstile Garage und 2 Steps, die ebenfalls zur elektronischen Tanzmusik zählen. Dubstep zeichnet sich vor allem durch seine markanten Drum-Rhythmen als Zentrum des Tracks aus, dazu kommen außerdem zahlreiche elektronische Effekte, die dem Stück eine raue und beizeiten verzerrte Note geben. Früher war der Dubstep fast ausschließlich instrumental, heute werden allerdings immer häufiger Gesangselemente eingebettet.

Hardstyle: Dieser Vertreter der elektronischen Tanzmusik ist besonders hart und vereint stilistische Merkmale des Hardcore Technos, Hardcore Trance und weiterer Genres. Die Tracks wirken teilweise rau und bedrohlich und zeichnen sich durch ihr schleppendes Tempo sowie durch den Einsatz von düsteren Vocals und von Verzerrern und Gitarren aus. Vor allem in den Niederlanden und in Deutschland findet der Hardcore Anklang. 

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Die JUKE Redaktion
13.03.2017 - 19:58